Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Goethe-Barometer, mit Standfuß

Produktinformationen "Goethe-Barometer, mit Standfuß"

Das Goethe-Barometer oder Wetterglas gilt als das älteste Barometer der Welt. In den Niederlanden wurden diese seit Beginn des 17. Jh. von Gijsbrecht de Donckere angefertigt und wurden nach ihm „Donnerflaschen“ genannt. Sie fanden in der Seefahrt zur Früherkennung von Wetterwechseln ihre Anwendung. Goethe-Barometer wird es vermutlich deshalb genannt, weil man in Goethes Nachlass ein solches gefunden hat. Auch Johann Wolfgang von Goethe Goethe las an solch einem mit Wasser gefüllten bauchigen Glas mit Schnabel das Wetter ab. Goethe entdecke das Barometer auf seinen Reisen und noch heute ist es im Goethe Nationalmuseum Weimar zu bestaunen.
Das Prinzip des Goethe-Barometers ist einfach. Man vergleicht den auf die dünne Öffnung des Schnabels wirkenden Luftdruck mit dem im Inneren der geschlossenen Flasche befindlichen Luftdruck. Sinkt der äußere Luftdruck, wenn ein (meist mit schlechtem Wetter verbundenes) Tiefdruckgebiet kommt, so überwiegt der innere Druck den äußeren und die Flüssigkeit steigt im dünnen Schnabel. Steigt hingegen der äußere Luftdruck bei der Annäherung eines Schönwetter versprechenden Hochdruckgebiets, sinkt entsprechend das Wasser im Schnabel.
Bereits 24 Std. zuvor kann man daran ablesen, wie sich das Wetter voraussichtlich entwickeln wird.
Die Funktionsweise ist abhängig von der Umgebungstemperatur, weshalb es in einem gleichmäßig temperierten Raum zuverlässig funktioniert.

Inhalt: 1 Goethe-Barometer
Größe: 10 cm breit, 13,5 cm tief und 26–27 cm hoch.
Farbe: kristallklares Klarglas

Tipp 1: Um den Wasserstand besser ablesen zu können, kann das destillierte Wasser eingefärbt werden (z. B. mit Lebensmittelfarbe). Dabei kann die Farbe individuell zur Einrichtung gewählt werden.

Tipp 2: Das Entleeren und Befüllen des Barometers hat einen meditativen Charakter. Füllen Sie so viel Wasser durch die Tülle ein, wie das Steigrohr fasst, und lassen Sie es durch eine Wiegebewegung in die Kugel laufen. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis die gewünschte Füllmenge erreicht ist. Oft reicht eine Befüllung zu einem Drittel; dabei sollte das Wasser gleich hoch in der Kugel und im Steigrohr stehen. Um das Goethe-Barometer zu entleeren, führen Sie die Schritte einfach umgekehrt aus: Lassen Sie das Wasser ins Steigrohr laufen und gießen Sie es anschließend aus. Wiederholen Sie den Vorgang. Dazu neigen und drehen Sie das Goethe-Barometer einfach.